Deine Stirn ist eiswarm

Ich habe scheinbar ein kleines Problem mit dem Vatertag. Gestern war mir auf jeden Fall den ganzen Tag über etwas “flau”. Abends mit dem Hund war schon eine kleine Qual, das war schon mehr wie flau. Abends im Bett kam dann die große Keule: Fieber, Schüttelfrost und alles, was dazu gehört. So verbringe ich das lange Wochenende mehr im Bett als alles andere…
Lea hat aber heute morgen mal direkt Fieber bei mir gefühlt. Hand auf die Stirn und Diagnose:

Papa, deine Stirn ist eiswarm.

Taschengeld – Nur für das Protokoll

Kleine Diskussion am Frühstückstisch. Es stand die Frage im Raum, ab wann es eigentlich Taschengeld gibt. Lea hat direkt eine Entscheidung getroffen.

“Ab vierzig!”

Hannah wurde auch gefragt, sie möchte auch ab vierzig Taschengeld haben. So soll es dann sein. Aber beschwert euch nicht, ihr wurdet schließlich gefragt :-D

Bits und Bytes

So ist das mit meinem Sohnemann. Ich weiß ja, was Bits und Bytes sind. Benny hat sich gestern mal gedacht: Hm, diese Bits, die muss ich auch mal probieren.
Er hat also meine kleine Akkuschrauberbox gefunden, geöffnet und ein paar Bits probiert. Haben nicht geschmeckt, also schön wieder ausgespuckt.
Problem: Zwischen den ausgespuckten Bits und dem Boxinhalt gab es eine Differenz. Ich konnte die Frage “Wieviele Bits haben denn gefehlt?” auch nicht beantworten.
Dank der kleinen, aber nicht unwichtigen Erfindung von Wilhelm Conrad Röntgen kam sprichwörtlich “Licht ins Dunkle”: Er hat brav alle wieder ausgespuckt.
Nebenbei gab es noch eine kleine Erzählstunde, was kleine Kinder alles so essen. Ich muss sagen, er wird es nicht in die Top10 schaffen, die Plätze sind schon vergeben. Ich hoffe mal, das wird sich auch nicht ändern. Die Mädels haben sowas komischerweise nie probiert.

Lea hat in der Zwischenzeit noch balancieren auf der Bettkannte probiert. Die Heizung hängt nun etwas schief und Lea weiß, das sie noch mehr üben muss. Aber irgendwie ist ihr die Motivation etwas verloren gegangen. Komisch.

Und Hannah? Kleiner Ausreißer. Unfallfrei durch das Wochenende.

Berg rauf, Berg runter…

Das erste kleine Ziel ist geschafft. Ich bin “unter hundert”. Habe ja Anfang des Jahres geschrieben, ich will wieder mehr machen. Es hat noch bis Anfang März gedauert, aber so langsam geht der Motor an: Die ersten hundert Kilometer sind runtergespult und die Waage sagt: 99,7kg.

E-Kippe

Die elektronische Kippe – ich als Nichtraucher beschäftige mich damit ja wenig. Am Rande verfolge ich aber den bizarren Streit im Hintergrund. Ist es nun ein Arzneimittel oder ein Genussmittel?
Die Tabaklobby feuert natürlich was das Zeug hält: Es ist ein Arzneimittel und muss in der Apotheke verkauft werden. Desweiteren sind die Risiken natürlich völlig unkalkulierbar und man weiß ja gar nicht, was die E-Kippe alles an Krankheiten auslöst. Das solche Töne aus der Tabaklobby kommen, lässt einen ja schon schmunzeln.
Ich kenne sogar einen, der solch eine E-Kippe benutzt. Er spart eine Menge Kohle und ich muss sagen, das Zeg stinkt tatsächlich nicht.
Nun hat das Verwaltungsgericht Köln entschieden: Die E-Kippe ist ein Genussmittel. Als Arzneimittel fehlen wichtige Eigenschaften – weder wird damit eine Krankheit geheilt noch einer Krankheit vorgebeugt.
Es kann natürlich Berufung eingelegt werden – was sicher auch passieren wird.
Am Ende kann das Tabakwarengesetz mächtig ins Wanken kommen. Und man kann auch normale Zigaretten nur noch in der Apotheke kaufen. Ein Gedanke, an den ich mich gewöhnen könnte :)
Da kann man dann direkt den Alterschutz perfekt durchsetzen.

Ausgehalten

Sie hat es wieder ein Jahr mit mir ausgehalten – was manchmal wirklich nicht einfach ist :)
Da waren es dann schon 9 Jahre… Die Zeit vergeht immer schneller. Leider.

Stasi war doch nur ein Kindergarten

Unvorstellbar. Jeder, der die DDR und deren Staatssicherheit noch kennt, müsste eigentlich zusammenzucken. Damals wurde ja ein Großteil der Bevölkerung “überwacht”.

Und heute? In der Bundesrepublik Deutschland? Heute wird der gesamte Email-Verkehr überwacht. In 37 Mio Emails wurden “verdächtige” Worte gefunden.
Eines ist dabei anscheinend nicht jedem bewusst: Das bedeutet, das alle Emails gefiltert werden. Nicht einmal die DDR hat es geschafft, jeden Brief zu öffnen. Glaube ich zumindest. Ich weiß es nämlich nicht.

Privatsphäre? Geschützter privater Bereich? Das war mal. Geschichte.

Mehr dazu:

detektor.fm – Interview mit Udo Vetter

Karneval

Da ist sie nun fast vorbei, die fünfte Jahreszeit. Die Umzüge waren dieses Jahr durchwachsen. Der Bockenauer Nachtumzug war gut, der Waldböckelheimer war geht so und der Somemrlocher Umzug ist ziemlich in die Hose gegangen. Ich weiß nicht, was in Sommerloch los war, aber der Abstand zwischen den Wagen war viel zu groß.
Den Kinder konnte das egal sein, sie haben mindesten 5 prall gefüllte Tüten mit Süßem, das reicht für die nächsten Wochen dicke aus. Im Schrank haben wir noch Reste vom letzten Jahr gefunden, auch dieses Jahr werden die Kinder nicht alles schaffen.

Was gestern sehr ärgerlich war: Mein Handy hat mich gestern mitten in der Nacht geweckt. Rosenmontag ist eben unterm Strich doch nur ein “Montag” und der Wecker hat das getan, was er in der Woche immer macht: Morgens wecken.
Was mich gleich zu einem neuen Projekt bringt: Einen Wecker programmieren, der Feiertage erkennt :)

Mein Handy-Vertrag bei der Telekom ist pünktlich zu den närrischen Tagen ausgelaufen. Ich habe meine alte o2-Nummer zu congstar portieren lassen, was allerdings noch ein paar Tage dauert. Bis dahin muss ich tatsächlich o2 benutzen und kann schon jetzt sagen: Gott sei Dank nur für den Übergang. Es mögen Einzelfälle sein, aber: Immer wenn ich telefonieren will, habe ich gerade keinen Empfang. Und wenn ich Empfang habe und möchte Carina anrufen (o2), dann hat sie keinen Empfang.
Nun, am 4.3. ist auch o2 Geschichte – dann congstar, mit denen hatte ich vor ein paar Jahren schon sehr gute Erfahrung gesammelt und die neuen Pakete passen einfach für mich wie angegossen. Und das Beste: Kein Knebelvertrag über 127 Jahre sondern 4 Wochen.

Ich hasse die Post

Die bestellte Ware ist da. Der Postbote hat uns aus dem warmen und kuscheligen Bett geklingelt. Leider hat er das schon um halb 9 gemacht.
Das blöde: Er hat das “Warnung vor dem Hund”-Schild richtig ernst genommen und hat vorne am Tor gewartet. Also musste ich in Notfallbekleidung nach vorne hechten. Barfuß. Er fand das lustig und hat etwas gelacht.
Ich habe gekontert: Gibt eben Leute, die Samstag morgens im Bett liegen können. Das fand ich dann lustig.

So haben wir beide mal gelacht :)

Ich liebe Amazon

Ich muss sagen: Ich bin echt Amazon Fan. Heute wieder das typische Beispiel. Ich hatte mal wieder Bedarf an Spielzeug. Das bedeutet für mich: Halbe Stunde in die Stadt fahren (~4€), Parkticket ziehen (~1€), in die Stadt laufen, suchen, an der Kasse stehen und wieder die halbe Stunde zurück fahren (~4€). Macht einen Aufwand von fast 1.5 Stunden und frisst nen Zehner.

Oder: Amazon aufrufen, Artikel suchen und per One-Click bestellen. Keine Minute gebraucht, Versandkostenfrei, morgen früh da. Fairerweise muss ich erwähnen, das ich Primekunde bin. Aber die 29€ habe ich recht schnell raus.